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Die Neue Wache

Vom königlichen Wachhaus zur Zentralen Gedenkstätte

Ausstattung: Hardcover

Seitenzahl: 160 Seiten

Illustrationen: 113 Abbildungen

Format: 220 mm x 200 mm

ISBN: 978-3-86650-086-0

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Die Neue Wache in der Mitte Berlins ist ein symbolbeladenes Bauwerk, in dessen Nutzungshistorie sich mehrere Kapitel
deutscher Geschichte abbilden.
1816 bis 1818 nach Entwurf Karl Friedrich Schinkels für die Wache des Königs und als Gedenkstätte für die Gefallenen der
Befreiungskriege errichtet, ist das Gebäude eines der Hauptwerke des deutschen Klassizismus.
Bis 1918 diente die Neue Wache als „Haupt- und Königswache“. Im Jahre 1931 gestaltete Heinrich Tessenow das Gebäude
zu einem Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs um. Während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt, wurde
es 1960 nach dreijährigem Wiederaufbau als Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus neu eingeweiht.
Seit 1993 dient die Neue Wache als Zentrale Gedenkstätte
der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Im rekonstruierten Innenraum des Gebäudes befindet sich seitdem auf Anregung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl eine vergrößerte Kopie der Skulptur Mutter mit totem Sohn (Pietà) von Käthe Kollwitz.
Der Autor verortet das berühmte Bauwerk im Stadtraum und
betrachtet es in seinem jeweiligen historisch-politischen Kontext.
Durch akribische Recherche konnte er bislang Unbekanntes zutage fördern, zum Beispiel den Plan von FDJ-Funktionären, die Neue Wache abzureißen.

Pressestimmen

Lothar Heinke: Trara mit Blaskapelle, in: Der Tagesspiegel, 04.10.2011.
Irene Ittekkot: Laurenz Demps - Die neue Wache, in: ekz.bibliotheksservice, 2011/36.
Uwe Stiehler: Missverstandenes Mahnmal, in: MOZ, Brandenburger Blätter, 19.08.2011.