ab 25€ versandkostenfrei*

Walter Janka

Zu Kreuze kriechen kann ich nicht! Erinnerungen und Lebenszeugnisse

Ausstattung: Hardcover

Seitenzahl: 176

Illustrationen: 29

Format: 215 mm x 143 mm

ISBN: 978-3-942476-94-2

19,99 €*

test
Zu seinem 100. Geburtstag erinnern Weggefährten, Kollegen, Familienangehörige und Freunde an Walter Janka, darunter Annekathrin Bürger, Karl Corino, Elmar Faber, Günter Kunert, Christoph Links, Dieter Mann, Werner Mittenzwei, Fritz J. Raddatz, Rolf Schneider und Gerhard Zwerenz. Die Biografie des Antifaschisten, Spanienkämpfers, Verlegers und Kulturpolitikers Walter Janka ist exemplarisch für ein unbeugsames Denken und Handeln im Zeichen des demokratischen Sozialismus, für den Mut, trotz Verfolgung und Verleumdung integer und standhaft zu bleiben und sein Ideal einer gerechten und freien Gesellschaft nie aufzugeben. Mit knapp 20 Jahren wird der Jungkommunist Walter Janka von der Gestapo verhaftet, mit 22 meldet er sich in Spanien bei den Interbrigaden zum Kampf gegen Franco, 1941 geht er mit seiner späteren Frau Charlotte nach Mexiko, wo er mit Schriftstellern wie Feuchtwanger,Kisch, Seghers und Heinrich Mann den Exilverlag El Libro Libre aufbaut. 1951 wird er Chef des Aufbau-Verlages und gewinnt Autoren wie Halldór Laxness und Thomas Mann für das Literaturprogramm. Wegen kritischer Diskussionen im Verlag nach dem Ungarnaufstand 1956 wird er in einem Schauprozess der konterrevolutionären Verschwörung angeklagt und zu fünf Jahren Einzelhaft verurteilt. 1989 rechnet er in seinem Buch Schwierigkeiten mit der Wahrheit mit den alten Dogmen und seinen Peinigern aus der eigenen Partei schonungslos ab.

Pressestimmen

Volker Strebel: "Der Seufzer der Charlotte Janka", in: literaturkritik.de, Oktober 2015
Cornelia Geißler: "Beharrlichkeit als Ausweg", in: Berliner Zeitung, 15./16. November 2014
Natalie Wohlleben: Rezension in: Portal für Politikwissenschaft, 7. August 2014
Klaus-Peter Wolf: "Von Helden hielt er gar nichts", in: F.F. dabei, Nr. 17/2014
Janin Sommer: TV-Beitrag auf teltOwkanal, Mai 2014
Klaus Pokatzky im Gespräch mit Heike Schneider: 29. April 2014, Deutschlandradio Kultur
Karim Saab: "Erinnerung an einen Unbeugsamen", in: Märkische Allgemeine, 29. April 2014
Hans-Dieter Schütt: "Einer der letzten Gerechten", in: Neues Deutschland, 29. April 2014
Kirsten Graulich: "Keine Schwierigkeiten mit der Wahrheit", in: Potsdamer Neueste Nachrichten, 29. April 2014
Christian Eger: "Weggeschlossen. Der Mann, den Mielke ins Zuchthaus Bautzen brachte", in: Mitteldeutsche Zeitung, 29. April 2014
Ulf Heise: "Die Last der Welt", in: Freie Presse Chemnitz, 28. April 2014