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Spazieren in Berlin

Ausstattung: Hardcover

Seitenzahl: 312

Format: 205 mm x 125 mm

ISBN: 978-3-96982-118-3

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»Ein ganz und gar episches Buch, ein Memorieren im Schlendern, ein Buch, für das Erinnern nicht die Quelle, sondern die Muse war.«
Walter Benjamin in der Literarischen Welt (1929)

»Langsam durch belebte Straßen zu gehen, ist ein besonderes Vergnügen. Man wird überspült von der Eile der andern, es ist ein Bad in der Brandung.« So beginnt Franz Hessel sein Lehrbuch der Kunst, in Berlin spazieren zu gehen, wie es 1929 auf dem Umschlag der Erstausgabe von Spazieren in Berlin heißt.
Als aufmerksamer Beobachter schlendert Hessel durch das lärmende Berlin der 1920er-Jahre, läuft über Plätze, durch Straßen, Fabriken und Parks, besucht den Osten mit seinen Hinterhöfen und Markthallen, den Westen mit seinen Nachtcafés und Amüsiertempeln, macht sich mit Spürsinn in die stilleren Winkel auf und entdeckt Verborgenes. Im Flanieren streut er passend zu den Gegenständen seiner Betrachtung Interessantes aus der Berliner Geschichte ein und umgibt so die Stadtlandschaft mit einem einzigartigen Zauber.
Eingeleitet durch sehr persönliche Worte des Sohnes Stéphane Hessel, Résistance-Mitglied und später langjähriger französischer Diplomat, und durch ein Vorwort des Herausgebers Moritz Reininghaus, folgt der Text von Spazieren in Berlin der Originalausgabe von 1929. Bernd Witte, Herausgeber der Hessel-Gesamtausgabe, benennt in seinem Nachwort den Stellenwert von Spazieren in Berlin als eines der wichtigsten Werke der modernen Metropolenliteratur.

Pressestimmen



  • Matthias Voß: "Buchtipp", in: WS, 4. Juli 2026
  • Tobias Schwartz: "Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße", in: Berliner Morgenpost, Berliner Illustrierte Zeitung, 2. Mai 2026
  • Thomas Böhm: "mit Franz Hessel, dem wohl berühmtesten Exemplar eines Berliner Flaneurs, gehen wir 'Spazieren in Berlin'", in: Die Literaturagenten auf radioeins, 19. April 2026
  • Imke Griebsch: "Meisterwerke aus Berlin und Brandenburg: Franz Hessels 'Spazieren in Berlin'", in: radio3 am Nachmittag, 10. März 2026

    Pressestimmen zu unserer inzwischen vergriffenen Vorauflage
  • Eine akustische Spurensuche nach Franz Hessels “Spazieren in Berlin“, in: rbb Kulturradio, 06.04.2012. 
  • Frank Schäfer: Ich bleib dann mal hier. Die Wiederkehr des Flaneurs, in: Rolling Stone, März 2012. 
  • Kritikergespräch mit Denis Scheck, Julia Schröder und Hubertus Spiegel, in: Büchermarkt, Deutschlandradio, 03.02.2012. Barbara Denscher: Der Inbegriff des Flaneurs: Franz Hessel, in: Flaneurin.at, 01.01.2012. 
  • Wolfgang Albers: Geh nur!, in: Stuttgarter Zeitung, 09.01.2012. Katharina Teutsch: Diese verbrecherisch schöne Inflationszeit, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.12.2011. 
  • Hubert Spiegel (Alfred-Kerr-Preisträger) empfiehlt Franz Hessels "Spazieren in Berlin", in: Börsenblatt, 38/ 2011. 
  • Ulrike Schimming: Das Hauptstadtlehrbuch, auf: letteraturen.de, 21.12.2011. 
  • Bettina Klix: Franz Hessel "Spazieren in Berlin", in: Ver.di Publik, 12/2011. 
  • Harro Zimmermann: Lesetipps, in: Literaturzeit, Nordwestradio, 24.07.2011 
  • Ulrike Schimming: Mein Berlin, in: Stern Gesund Leben, 4/2011 
  • Jörg Raach: Aktuelle Neuerscheinungen zu Berlin/Brandenburg und andere Buchempfehlungen, in: Berliner Kulturbrief Nr. 45, Juli 2011 
  • Behrang Samsami: Bilderbuch in Worten. „Lehrbuch der Kunst, in Berlin spazieren zu gehen“, Franz Hessel 1929, in: Berliner Literaturkritik, 12.07.2011 
  • Empfehlung im Juni 2011 bei Buchempfehlungen des Monats, in: Deutschlandradio Kultur 
  • Klaus Bellin: Bilderbuch in Worten. Franz Hessels berühmte Sammlung ist wieder da, in: Lesart, Heft 2/2011 
  • Buchtipp vom 21.06.2011, in: Spreeradio Ein Lob aufs Spazierengehen, in: Stuttgarter Zeitung, 04.06.2011 
  • Günther Wessel: Ein Panorama der Stadtviertel, in: Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 30.5.2011 
  • Gunnar Decker: Die Würde der Entdecker. Stéphane Hessel in Berlin, in: Neues Deutschland, 30.05.2011 
  • Margit Lesemann: Bravo-Rufe für Stéphane Hessel, in: www.BuchMarkt.de, 25.05.2011 
  • Peter von Becker: Der Flaneur als Auge der Stadt, in: Der Tagesspiegel, 24.05.2011 
  • Sebastian Blottner: Franz Hessel. Spazieren in Berlin, in: www.kultiversum.de, 20.05.2011 
  • Annerose Kirchner: Spaziergang durch Berlin, in: OTZ, 30. April 2011 
  • Bellin, Klaus: Nur sehen, staunen, lieben, in: ND, 26. April 2011
  • Manfred Papst: ... eines seiner schönsten Bücher, in: NZZ, 24. April 2011
  • "Der Verdächtige", Abdruck des ersten Kapitels, in: Das Blättchen, 18.4.2011 
  • Tilmann Krause: Ein Götterliebling behauptet sich, in: Die Welt, 16.04.2011 
  • "Ein Abdruck aus einem erneut gehobenen Schatz", in: Die Welt, 16.04.2011
  • Katharina Döberl: Zum Wiederlesen empfohlen, in: Kulturradio, 08.04.2011 
  • Birgit Güll: "Bilderbuch in Worten", in: Vorwärts April 2011 
  • Willi Jasper: Das hässliche Ding endlich mal schön finden, in: Die Zeit, 31.03.2011. 
  • Dirk Knipphals: Was Franz Hessel noch nicht ahnen konnte. Erinnerungsübung, in: taz, 26./27. März 2011.